Auf Einladung von Peter Weiß MdB diskutierten die Abgeordneten der Arbeitnehmergruppe mit Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, wie der Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöht werden kann.

Die Ministerin gab zu bedenken, dass das größte Hindernis auf dem Weg die Mentalität in den Führungsetagen sei. Frauen und Männer, die familiären Aufgaben nachkommen, würden bei der Besetzung von Führungspositionen per se benachteiligt.
Die Ministerin will mit einer gesetzlichen Flexi-Quote, Aufsichtsräten und Vorständen zu einem höheren Frauenanteil verhelfen. Unternehmen sollen ab einer bestimmten Größe gesetzlich verpflichtet werden, sich individuell eine bestimmte Frauen-Quote für aufzuerlegen und diese auch zu veröffentlichen. Dabei reicht es der Ministerin nicht, nur auf die großen Wirtschaftsunternehmen zu schauen. Auch in öffentlichen Betrieben (z.B. Sparkassen, Stadtwerken), Ämtern, Behörden, in Gewerkschaften und im Ehrenamt seien noch zu wenige Frauen in Spitzenpositionen zu finden.